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Wi3 g3ht 3s dir?

Ich mache mir Sorgen, wieviel Zeit mir noch bleibt. 23 Jahre. Meine Mutter hatte... ich weiß es nicht. Wie lange war sie symptomfrei, folgenfrei, ohne Angst? Je länger und häufiger ich darüber nachdenke, desto klarer wird, was ich alles übersehen habe/nicht wusste/nicht erkennen konnte.

Erst meine eigenen Veränderungen bringen Erinnerungen hervor, ein Bewusstsein, dass ich nie vor Augen hatte. Was hatte sie schon für Folgen nach 50 Jahren.

UND ES LÄSST MICH RECHNEN! Wenn sie nach 50 Jahren moderater gewissenhafter Diabeteskontrolle viele erste oder fortgeschrittene Spät- wie spät?? -folgen erlebte, wo stehe dann ich? Welche Aussichten habe ich?

Diese Seite soll einen Bereich der Diabeteserkrankung erhellen, die im Verborgenen liegt, über die Stillschweigen herrscht, die von Schuld und Schande zeugt, die peinlich berührt, die Angst macht! Von den Spätfolgen. Ganz ehrlich, ganz ich.

Ich, ich habe Angst. Ich habe mich nie mit der Diagnose abgefunden. Ich bin ein schlechter Diabetiker, unorganisiert, fehlerhaft, gescheitert.

Und das Leben läuft weiter, kann nicht rückgängig gemacht werden und bringt Verletzungen und Erkrankungen, die mir schon unter der Haut stecken, diee nur noch fortschreiten können. Nur die Geschwindigkeit kann oder kann nicht beeinflusst werden. Nicht das ob, sondern das wann und wie steht unausweichlich an meiner Seite.

Ich lade euch ein. Redet nicht von Spätfolgen wie von weit entferten Planeten oder wie von gefährlichen Viren hinter Kunststoffverglasungen oder wie von bösen Legenden aus alten Buchdrucken. Redet von Spätfolgen hier und jetzt, lebendig und bewusst. Von eurem Leben. So wie es ist. Nicht blumig und gefälscht, sondern mit gewarntem Blick bis auf den Knochen.

*Nächstes Mal: Erste Sammlung von Spätfolgen

 

 

 

3.2.16 23:35

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